
Junge Generation bringt neue Dynamik in das politische Meinungsbild.
In dieser Woche kam es an mehreren Schulen in Rheinland-Pfalz zu einer „Juniorwahl“. Die Schüler hatten dabei die Möglichkeit, bei einer Probewahl die Landtagswahl zu simulieren. Das Ergebnis kann online unter www.juniorwahl.de eingesehen werden. Landesweit konnten die AfD (+13,7%) und DIE LINKE (+10,4%) die größten Zugewinne bei der Juniorwahl verbuchen.
Hierzu nehmen Lucas Weinhold (18, Schüler aus Ludwigshafen) und Timo Weber (48, Landesvorsitzender von BÜNDNIS DEUTSCHLAND, Ludwigshafen) Stellung.
Lucas Weinhold führt an:
Die Juniorwahlen an Schulen sind seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil und Projekt zugleich geworden, an dem sich immer mehr Schülerinnen und Schüler aktiv beteiligen.
Egal ob zu einer Bundestags-, Europa- oder Landtagswahl – die Juniorwahlen sollen Schülerinnen und Schüler beim Erlenen von demokratischen Prozessen praxisnah unterstützen und Ihnen ein Verständnis von parteipolitischen Zusammenhängen nahebringen, wobei dieses Projekt zugleich eine klassische Wahlsimulation ist und damit das politische Meinungsbild der „Stimme von morgen“ aufzeigt.
Das diesjährige Ergebnis im Rahmen der rheinland-pfälzischen Landtagswahl 2026, das auf der offiziellen Seite der Juniorwahl öffentlich einsehbar ist, macht deutlich, dass junge Menschen im Wesentlichen einen anderen grundpolitischen Schwerpunkt für sich setzen.
Die politischen Ränder dürfen hierbei große Zuwächse bei Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz verzeichnen. Dies zeigt, dass man sich viel mehr mit den Sorgen und Wünschen junger Menschen an die Politik, zukünftig verstärkt auseinandersetzten muss und eine Politik, die auch ihre Interessen berücksichtigt, anstreben muss.
Timo Weber ergänzt:
Die starken Zugewinne von AfD und DIE LINKE lassen sich auch mit der Indoktrination an unseren Schulen erklären. Wenn ständig gegen die AfD gehetzt wird (womit die AfD erst interessant gemacht wird für junge Menschen) und ganz subtil linke Ideologien vermittelt werden, dann braucht man sich über das Ergebnis der Juniorwahl nicht zu wundern.
Beide sind sich einig:
Der Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland von BÜNDNIS DEUTSCHLAND setzt sich deshalb für eine sachorientierte, transparente und neutrale politische Bildung an Schulen ein und befürwortet zugleich eine Politik, die die Wünsche junger Menschen entscheidend berücksichtigt.




